Über die Hälfte der pflanzlichen Nahrungsmittel aus konventioneller Schweizer Produktion enthält Pestizidrückstände, bei Früchten sind es nahezu 100 Prozent. Für die Behörden ist alles gut – zu Recht?
Das Wichtigste in Kürze:
- Seit 2020 werden in einem jährlichen Monitoring pflanzliche Nahrungsmittel aus konventioneller Schweizer Produktion auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht.
- Im Durchschnitt 2020 bis 2024 wurden in 58 Prozent der Proben Rückstände gefunden, bei Früchten in 97 Prozent. Auf Früchten sind Mehrfachrückstände die Regel.
- Im Monitoring 2024 wurden 56 verschiedene Wirkstoffe gefunden – auch nicht mehr zugelassene –, darunter gefährliche, gesundheitsschädigende und gewässergefährdende.
- Trotzdem behaupten die Bundesbehörden, dass «die Schweizer Lebensmittel den Vorschriften entsprechen und gesundheitlich unbedenklich sind».
- Die Bundesbehörden informieren ungenügend und beschönigend über die Pflanzenschutzmittelrückstände in unserem Essen.
Wer Pflanzenschutzmittel im Essen möglichst vermeiden will, wählt Bio.
Link ohneGift: https://ohnegift.ch/2026/06/04/wir-essen-jeden-tag-pflanzenschutzmittel/
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